Das Weltall


     Kosmos/Kosmologie

Der griechische Begriff "Kosmos" bezeichnet das Weltall und die als harmonisch gedachte Weltordnung. Die Kosmologie ist eine Wissenschaft, die Ursprung, Entwichlung sowie die Struktur des Universums als ein einheitliches Ganzes untersucht. In der Kosmogonie, ein Teilgebiet der Astronomie, haben sich Wissenschaftler traditionell eher mit Fragen nach der Entstehung und Entwicklung der Himmelskörper und der Frage nach dem Anfang des Universums beschäftigt. Mit diesen Fragen setzen sich Menschen nun schon sei Jahrtausenden auseinander. Stonehenge, eine Steinkreisanlage aus Steinquadern im Süden Englands, wurde jahrhundertelang für religöse Zwecke und zur Beobachtung von Sonne und Mond genutzt. Auch die Pyramiden von Gizeh waren nicht ausschließlich Grabmäler. Die Erbauer zeigten mit der Ausrichtung der Monumente eine beachtliche astronomische Kompetenz. Bei den alten Grichen wurde das geozentrische Weltbild entwickelt. Es besagt, dass die Erde im Mittelpunkt steht. Um sie herum kreisen Sonne, Mond und Sterne. Die Vertreter dieser Ansicht wie Pythagoras oder Aristoteles ernteten aber bereits zu ihrer Zeit Wiederspruch. Im ausgehenden Mittelalter begründete Nikolaus Kopernikus wissenschaftlich das heliozentrische Weltbild. Seine Werke blieben aber lange wenig beachtet und wurden spätere verboten. Galileo Galilei und Johannes Kepler entwickelten die kopernikanische Thesen weiter. Der charismatische Giordabo Bruno vertrat als Erster die These, dass das Weltbild all unendlich ist und dass die Sterne andere Sonne sind. Für seine Überzeugungen starb er im Jahre 1600 in Rom auf dem Scheiterhaufen. Es kostete das Gros der Menschen eine Menge Überwindung, anzuerkennen, dass der Mensch und seine Erde nicht der Mittelpunkt der Welt sind.

 

 

 

Universum

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